Fachärzt*in (m/w/d) vorzugsweise für Psychiatrie und Psychotherapie / Neurologie / Nervenheilkunde / Psychosomatik
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln hat in der Abteilung 534/22 Soziale Psychiatrie, Substitutionsambulanz ab 01.01.2026 eine Stelle als
Fachärzt*in (m/w/d) vorzugsweise für Psychiatrie und Psychotherapie / Neurologie / Nervenheilkunde / Psychosomatik
unbefristet zu besetzen.
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln gehört zu den größten und renommiertesten in der Bundesrepublik. Hier arbeiten rund 450 Mitarbeiter*innen in multiprofessionellen Teams und nehmen die kommunalen Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes für die Bürger*innen der Stadt Köln wahr.
Die Substitutionsambulanz ist eine gemeinsame Einrichtung des Gesundheitsamtes Köln und der Drogenhilfe Köln gGmbH und bietet die Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger als medizinische / psychosoziale Komplexleistung an. Die Substitutionsbehandlung ist in erster Linie ein Angebot zur Sicherung des Überlebens, zur gesundheitlichen, psychischen und sozialen Stabilisierung sowie zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe.
Die Behandlung in der Ambulanz orientiert sich am Lebensraum und den individuellen Ressourcen der Patient*innen.
Ein multiprofessionelles Team aus Fachärzt*innen (Psychiatrie und Psychotherapie, Innere und Allgemeinmedizin), Pflegefachkräften, medizinischen Fachangestellten und Sozialarbeiter*innen betreut die Patient*innen auf den 280 zur Verfügung stehenden Behandlungsplätzen.
Sie suchen eine sinnstiftende Beschäftigung, haben Freude an der sozialpsychiatrischen Arbeit und wünschen sich eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen und veränderungsoffenen, multiprofessionellen Team? Dann bewerben Sie sich!
Ihr Profil:
Sie …
* verfügen über eine ärztliche Approbation sowie
* eine Facharztanerkennung, vorzugsweise im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie / Neurologie / Nervenheilkunde / Psychosomatik
* eine spätestens zum 01.01.2026 abgeschlossene Qualifikation „Suchtmedizinische Grundversorgung“
Wir weisen darauf hin, dass ab dem 01.03.2020 für diese Stelle die Regelungen des Masern-Impfschutzgesetzes einschlägig sind.
Darüber hinaus ist uns wichtig:
Sie …
* verfügen über Erfahrungen im suchtmedizinischen Arbeitsfeld,
* besitzen Kooperations- und Teamfähigkeit im interdisziplinären Setting,
* bringen Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Zuverlässigkeit mit,
* sind individuell belastbar und zeigen Konfliktlösungsfähigkeit,
* haben Erfahrung im Umgang mit den Microsoft-Standard-Anwendungen,
* verfügen über Genderkompetenz sowie Diversitätsüberzeugung,
* bringen Berufserfahrung in der Praxistätigkeit inkl. Abrechnungswesen mit,
* bringen Berufserfahrung in der Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen mit.
Ihre Aufgaben:
Sie …
* übernehmen die Indikationsstellung und Durchführung der Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen,
* sind für die Behandlung von Suchtbegleit- und Folgeerkrankungen zuständig,
* übernehmen die Behandlung von Notfällen, Kriseninterventionen,
* übernehmen die Beratung von niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und anderen Institutionen zu Substitutionsfragen,
* sind für die Fortbildung der übrigen Mitarbeitenden zu aktuellen medizinischen Fragestellungen im Rahmen der internen Fortbildung zuständig,
* übernehmen partnerschaftliche Kooperation mit dem Kölner Suchthilfesystem.
Sie müssen in der Lage und dazu bereit sein, bei Bedarf (zum Beispiel in einer Pandemielage beziehungsweise bei Großschadensereignissen) auch Dienste zu ungünstigen Zeiten zu leisten. Dazu gehören unter anderem Wochenenddienste, Arbeiten im 2-Schicht-System sowie Rufbereitschaften.
Wir bieten Ihnen:
Es erwartet Sie ein zukunftsorientierter und vielseitiger Arbeitsplatz. In unserem multiprofessionellen Team können Sie den Menschen unterschiedlichster Herkunft bei verschiedenartigen Fragestellungen und Problemlagen unterstützend zur Seite stehen.
Die Stellen sind bewertet nach EG 15 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Die Eingruppierung erfolgt gemäß den tariflichen Regelungen.
Die wöchentliche Arbeitszeit der ersten Stelle beträgt 39 Wochenstunden.
Eine Beschäftigung ist in Teilzeit und Vollzeit möglich. Die Dienststelle setzt sich dafür ein, den Wünschen der Bewerber*innen zu entsprechen.
Ihre Bewerbung:
Wir weisen darauf hin, dass eine Hospitation im Aufgabengebiet vor der Bewerbung ausdrücklich erwünscht ist.
Bitte bewerben Sie sich bevorzugt über unser Bewerbungsportal.
Alternativ senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte mit Lebenslauf, Qualifikationen, Abschluss- und Arbeitszeugnissen bis spätestens zum 27.04.2025 unter der Kennziffer 0214/25-NaMä an:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Personal- und Verwaltungsmanagement Bewerbercenter (114/23-01) Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln
Ihre Ansprechperson:
Fragen zum Aufgabengebiet beantwortet Ihnen gern Frau Dorgeloh (ärztliche Leitung) oder Herr Dr. Grote, Telefon 0221 221-24239; E-Mail 53-Substitutionsambulanz@stadt-koeln.de.
Weitere Auskünfte zum Bewerbungsverfahren erteilt Frau Männel, Telefon 0221 221-25336.
Wir fördern aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Vielfalt aller Menschen in der Verwaltung.
Daher begrüßen wir Bewerbungen von People of Color, Menschen aller Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen, sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten, aller Altersgruppen sowie Menschen mit Behinderung. Ebenso freuen wir uns auf Bewerbungen von Personen mit familiärer Migrations-, insbesondere Fluchtgeschichte.
Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY und des Zertifikats audit berufundfamilie – Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wir bieten flexible Arbeitszeiten und -formen, die auch mit mobilem Arbeiten kombiniert werden können. Diese orientieren sich an den verschiedenen Lebensmodellen und den persönlichen und dienstlichen Belangen.
Wir unterstützen als öffentliche Arbeitgeberin mit unserer Inklusionsvereinbarung das Ziel, behinderte, schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen in das Arbeitsleben einzugliedern. Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.