Gesucht wird eine Persönlichkeit, die durch hervorragende Forschungsleistungen national und international ausgewiesen ist. Die Forschungsthematik soll in einem Gebiet der Angewandten Informatik oder einem daran angrenzenden Feld mit starkem Bezug zur Verarbeitung von graphischen Ressourcen liegen. Insbesondere sind hierbei die folgenden Themengebiete zu adressieren:
1. Computergraphik (3D-Modellierung, Rendering, Animation und Simulation)
2. HCI (Erweiterte und Virtuelle Realität sowie Benutzerorientierte Schnittstellen)
3. Maschinelles Lernen für visuelle Daten und Computer Vision (automatische Erkennung und Klassifikation sowie Generative Modelle - u.a. Generative Adversarial Networks)
4. Datenvisualisierung und Analyse (Interpretation und Darstellung großer, komplexer Datenmengen sowie Interaktionstechniken zur dynamischen Erkundung und Analyse von Daten)
5. Aspektorientierte Visualisierung und Verarbeitung (Methoden zur Darstellung von Informationen mit räumlichen und temporalen Bezügen, medizinische Bildverarbeitung)
6. Kollaborative Visualisierung in Multi-User-Umgebungen
Es wird davon ausgegangen, dass wesentliche Veranstaltungen im Bachelor- und Masterstudium in der Lehre vertreten werden.
Erwartet werden
7. Aktivitäten und Erfahrungen im Bereich Forschung (Fähigkeit und Bereitschaft zur Einwerbung von Drittmitteln, starke Publikations- und Vortragstätigkeit, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses),
8. Aktivitäten und Erfahrungen im Bereich Lehre (insbesondere auch die Fähigkeit und Bereitschaft zur Übernahme von Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache),
9. Aktivitäten und Erfahrungen im Bereich Transfer sowie
10. die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung.
Erwünscht sind weiterhin
11. internationale Aktivitäten und Erfahrungen in den Bereichen Lehre, Forschung und/oder Transfer,
12. besondere Nachweise zur Qualifikation in der Lehre,
13. die Fähigkeit und Bereitschaft zum Engagement im Bereich Weiterbildung,
14. die Fähigkeit und Bereitschaft zur Nutzung neuer Lehr- und Lernformen sowie
15. die Fähigkeit und Bereitschaft zur Öffentlichkeitsarbeit.
Die Berufungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 59 SächsHSG. Die für die Stelle erforderlichen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen sind durch eine erfolgreich evaluierte Juniorprofessur, durch eine Habilitation oder durch eine gleichwertige wissenschaftliche Tätigkeit nachzuweisen.
Die Technische Universität Chemnitz geht davon aus, dass die künftige Stelleninhaberin bzw. der künftige Stelleninhaber ihren bzw. seinen Lebensmittelpunkt sowie den ihrer bzw. seiner Familie in die Stadt/Region Chemnitz verlegen wird, und ist gern bereit, unterstützend zu wirken.
Die Technische Universität Chemnitz strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen oder Gleichgestellter werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.