Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sucht für das Referat »Transformation« in Cottbus zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen
Referentin / Referent (w/m/d)
»Infrastrukturentwicklung«
Knr. 35-25
Vergütung
E 13 TVöD / A 13 BBesO
Beschäftigungsart
unbefristet
Wochenstunden
39 h / 41 h
Teilzeit möglich
Arbeitsort
Cottbus
Bewerbungsfrist
29.04.2025
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist die Ressortforschungseinrichtung des Bundes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) für die Themenbereiche Stadtentwicklung, Raumordnung, Wohnen und Bauwesen. Zudem setzt das BBSR vielfältige Förder- und Investitionsprogramme im Bereich von Klimaschutz und Stadtentwicklung um.
Das Referat KRE 1 »Transformation« unterstützt durch inter- und transdisziplinäre Forschung die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen bei der Gestaltung eines klimafreundlichen Transformationsprozesses hin zu nachhaltigen Regionen mit modernen Wirtschaftsstrukturen und zukunftsfähigen Raum- und Umweltqualitäten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Es leitet daraus Handlungsempfehlungen für betroffene Städte, Gemeinden, zivilgesellschaftliche Akteure und Planungsverbände ab, kooperiert mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu wissenschaftlichen Fragen räumlicher Transformation und setzt eigene Impulse im Hinblick auf eine modellhafte Gestaltung des Wandels, um positive Zukunftsperspektiven zu schaffen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Abteilung KRE.
Ihre Aufgaben:
Identifizierung, Entwicklung und Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Kohleregionen in Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern, welche die Infrastrukturentwicklung im regionalen Strukturwandel adressieren (insbesondere in den Themenfeldern Energietransformation, digitale Kommunikation, Mobilität) und zur Stärkung der nachhaltigen Transformation beitragen
laufende Strukturierung, Aufbereitung und projektübergreifende Verknüpfung von aktuellem Grundwissen (Fachüberblick) aus Wissenschaft und planerisch-wirtschaftlicher Praxis in den deutschen Braunkohlerevieren und im internationalen Kontext in den genannten Themenfeldern in Form von wissenschaftlichen Analysen und Beratungsleistungen für die Praxis
konzeptionelle Mitwirkung an der Datenaufbereitung und -analyse in den genannten Themenfeldern im Rahmen der laufenden Revierbeobachtung
Begleitung und Unterstützung des Erfahrungsaustausches zwischen den Braunkohlerevieren (und perspektivisch auch auf europäischer Ebene) im Themenbereich Infrastrukturentwicklung
Beantwortung von Anfragen, aktiver Wissenstransfer und Vernetzung mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
Ableitung von Empfehlungen zur Verknüpfung der wissenschaftlichen Erkenntnisse mit der Raumordnung und raumwirksamen Politikansätzen
Mitwirkung an der Bewertung der eingesetzten Förderinstrumente, wie des Strukturstärkungsgesetzes, Kohleregionen und des Just Transition Funds der EU
Entwicklung, Vergabe und verantwortliche Begleitung fachspezifischer extramuraler Forschung und Mitwirkung an Berichten für die Bundesregierung.
Ihr Profil:
Vorausgesetzt werden
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitäts-Diplom bzw. Master) in den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Verkehrsingenieurwesen, Maschinenbau, Energietechnik, Kommunikationstechnik oder ein vergleichbarer Abschluss
bei verbeamteten Personen die Besoldungsgruppe A 13 BBesO mit der Laufbahnbefähigung für den höheren Verwaltungsdienst.
Worauf es uns noch ankommt
Berufserfahrungen in der Infrastrukturplanung, in der Entwicklung und/oder im Management von Infrastrukturnetzen (vorzugsweise in den Bereichen Energie, Mobilität, Kommunikation, digitale Netze, Wassermanagement)
Erfahrungen in der Netzwerkarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und öffentlichen Verwaltung sowie Kenntnisse der regionalen Entscheidungs- und Verwaltungsprozesse
Kenntnisse der Rechtsgrundlagen im Bereich der Infrastrukturentwicklung (z. B. BImSchG, EEG)
hohe fachliche und soziale Kompetenz
Integrität in der internen und externen Kooperation
ausgeprägtes Vermögen zu eigenverantwortlichem und zielorientiertem Arbeiten
gute englische Sprachkenntnisse.
Unser Angebot:
Die Einstellung erfolgt in der Entgeltgruppe 13 TVöD, soweit die persönlichen Anforderungen erfüllt sind. Die aktuelle Entgelttabelle und den Entgeltrechner finden Sie unter https://oeffentlicher-dienst.info/
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Wochenstunden bei Tarifbeschäftigten und bei verbeamteten Personen 41 Wochenstunden.
Auf das Arbeitsverhältnis finden die Regelungen für das Tarifgebiet Ost Anwendung.
Bei Vorliegen der persönlichen und haushaltsmäßigen Voraussetzungen bieten sich für Beamtinnen und Beamte Aufstiegsmöglichkeiten bis zur Besoldungsgruppe A 14 BBesO A.
Interne Tarifbeschäftigte werden darauf hingewiesen, dass der Dienstposten während der Erprobungszeit von max. 6 Monaten nur vorübergehend übertragen wird und während der Erprobungszeit keine Höhergruppierung erfolgt, sondern bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Zulage gem. § 14 Abs. 3 TVöD gezahlt wird.
Das strukturierte Auswahlverfahren wird voraussichtlich in der 21. Kalenderwoche stattfinden.
Wir stehen für:
Als moderner und zukunftssicherer Arbeitgeber gewährleisten wir die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung der Vielfalt unter unseren Mitarbeitenden. Hierfür wurden wir wiederholt durch das auditberufundfamilie zertifiziert.
Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt, wenn in dem betroffenen Bereich eine Unterrepräsentanz vorliegt.
Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerbende werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von Ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Unsere Arbeitsumgebung zeichnet sich durch Familienfreundlichkeit aus und bietet flexible Arbeitszeiten und -formen. Individuelle Teilzeitvereinbarungen sind möglich und können mit mobilem Arbeiten kombiniert werden.
Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt setzen wir uns aktiv für die Chancen der Diversität in der Arbeitswelt ein. Unser Ziel ist es, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund.
Weitere Gründe, die für uns als Arbeitgeber sprechen, finden Sie auf unserer Karriereseite Das BBR als Arbeitgeber.
Ihre Bewerbung:
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtliche Abschluss- sowie Arbeitszeugnisse, ggf. die letzten beiden Beurteilungen und weitere Qualifikationsnachweise) unter der Angabe der Kennnummer 35-25 bis zum 29.04.2025 ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal https://www.interamt.de oder unter dem nachfolgenden Link:
https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=1282342
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes werden gebeten, die Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht - unter Nennung der Anschrift der personalaktenführenden Stelle - zu erteilen.
Interamt ist barrierefrei. Falls Sie Ihre Bewerbung dennoch nicht online einreichen können, wenden Sie sich bitte an die unter den Kontaktdaten genannte Person.
Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.
Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Neugebauer (Tel.-Nr. 0355 121004-6700)
Ansprechperson zum Bewerbungsverfahren ist Frau Petschick (Tel.-Nr. 0355 121004-8910).
www.bbsr.bund.de