Ihr Arbeitsplatz
Der Lehrstuhl für Science, Technology, and Gender Studies (STGS) an der Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) widmet sich interdisziplinärer Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Geschlechterstudien. Ein Großteil der Projekte wird durch Drittmittel finanziert (u. a. EU ERC, Volkswagenstiftung, DAAD), mit dem Ziel, international führende Forschung in den Bereichen Gender, Science and Technology Studies, Geschichte der Wissenschaften und Science Diplomacy zu betreiben. Zudem ist der Lehrstuhl Partner der Studie EndoKI, die KI-gestützte Verfahren zur verbesserten Erkennung und Behandlung von Endometriose erforscht. Dabei werden nicht-invasive Bildgebungsmethoden wie Ultraschall, Ultraschall-Elastografie und MRT mit künstlicher Intelligenz kombiniert, um ein umfassendes 3D-Pelvismodell zu entwickeln.
Die FAU als Arbeitgeber
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), gegründet im Jahr 1743, zählt mit knapp 40.000 Studierenden und 6.600 Mitarbeitenden zu den führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Unsere fünf Fakultäten bieten ein breites Spektrum moderner Wissenschaftsdisziplinen, von den Natur- und Ingenieurwissenschaften über Medizin, Jura und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften und Theologie. Bürokratisch unterstützt werden die Fakultäten durch unsere Mitarbeitenden der Zentralen Universitätsverwaltung (ZUV).
Was die FAU als Volluniversität wirklich auszeichnet, ist unsere lebendige Interdisziplinarität. Forschung und Lehre heben sich durch intensive fachübergreifende Zusammenarbeit ab, die unser Universitätsleben prägt. Hier entstehen innovative Ideen und Lösungen. Willkommen an der FAU, wo Wissen verbindet und Zukunft gestaltet wird.
Durchführung einer ethnografischen Studie durch teilnehmende Beobachtung und persönliche Interviews unter Berücksichtigung der ELSI-Aspekte
Befragung von Patientinnen, medizinischem Fachpersonal und Forschenden zur Analyse von Diagnose- und Behandlungsprozessen sowie potenziellen Verzerrungen in der KI-gestützten Forschung
Identifikation von Wissenslücken und Barrieren, die den Zugang zu effektiver Diagnostik und Therapie erschweren
Mitwirkung an einem ELSA-Workshop zur Betrachtung ethischer, sozialer und rechtlicher Rahmenbedingungen des Projekts
Teilnahme an der abschließenden öffentlichen Konferenz zur interdisziplinären Vernetzung mit Fachleuten aus Medizin, KI-Entwicklung, Ethik und Soziologie
Verbreitung der Projektergebnisse über Fachpublikationen, Pressemeldungen und soziale Medien
Entwicklung von Strategien zur Minimierung von Verzerrungen in KI-gestützten Diagnose- und Behandlungsmethoden
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom [Uni]) in einer relevanten Sozialwissenschaft, z. B. Wissenschaftssoziologie, Medizinsoziologie, Science and Technology Studies (STS), medizinische STS, Gender Studies, Ethnographie, Anthropologie oder Geschichte und Philosophie der Wissenschaft und Technik mit Fokus auf Gender Studies oder verwandte Fächer
Erfahrung in qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere Ethnographie, teilnehmender Beobachtung und Interviews, ist von Vorteil
Interesse an interdisziplinärer Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie, Ethik und Gesellschaft
Fähigkeit zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie zur Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team
Interesse an der kritischen Reflexion von KI-gestützten Methoden im medizinischen Kontext
Sehr gute Deutschkenntnisse (mind. C1-Niveau)
Analytische Denkweise
Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit
Selbstständigkeit und Eigeninitiative
Stellenzusatz
Bitte reichen Sie ein Motivationsschreiben in englischer Sprache ein.
Regelmäßiger Stufenanstieg und steigendes Gehalt nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) bzw. Besoldung nach BayBesG sowie zusätzliche Jahressonderzahlung
Urlaubsanspruch von 30 Tagen pro Kalenderjahr bei fünf Arbeitstagen pro Woche, mit zusätzlichen freien Tagen am 24. und 31. Dezember
Betriebliche Altersversorgung und vermögenswirksame Leistungen
Intensive Begleitung in der wissenschaftlichen Qualifikationsphase
Umfassende Einarbeitung durch engagiertes Team
Gemeinsame Aktivitäten im Team
Vergünstigtes Essens- und Getränkeangebot in unseren Mensen
Arbeitsplätze in fußläufiger Nähe zum öffentlichen Nahverkehr
Familienfreundliche Umgebung mit Ferien- und Kinderbetreuungsangeboten
Flexible Arbeitszeitregelungen
Vielfältige Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten
Aktives Gesundheitsmanagement